„Was kostet eine Website?" ist eine der ersten Fragen, die mir Selbstständige und kleine Unternehmen stellen – und die ehrliche Antwort lautet leider: Das kommt drauf an. Trotzdem lässt sich der Preis in ein paar klare Faktoren zerlegen, damit du eine realistische Vorstellung bekommst, bevor du überhaupt ein Angebot einholst.
Wovon der Preis abhängt
Der größte Kostentreiber ist der Umfang: Reicht eine einzelne Seite mit den wichtigsten Infos (One-Pager), oder brauchst du mehrere Unterseiten für Leistungen, Referenzen und Kontakt? Danach kommt die Individualität des Designs – ein Layout, das exakt auf deine Marke zugeschnitten ist, braucht mehr Zeit als eine Vorlage. Und schließlich die Funktionen: Ein einfaches Kontaktformular ist schnell eingebaut, ein Buchungssystem, ein Online-Shop oder eine mehrsprachige Seite kosten spürbar mehr Aufwand.
Realistische Preisspannen
Als grobe Orientierung für Selbstständige und kleine Unternehmen in Deutschland:
- One-Page-Website: ab ca. 250–400 €, wenn Inhalte und Struktur klar sind.
- Mehrseitige Business-Website (5–8 Unterseiten, individuelles Design): meist zwischen 500 € und 1.500 €.
- Online-Shop oder individuelle Funktionen: ab ca. 1.500 € aufwärts, je nach Komplexität.
Große Agenturen liegen für vergleichbare Leistungen oft deutlich höher, weil dort mehrere Personen (Projektmanagement, Design, Entwicklung, Texter) am Projekt beteiligt sind. Als Einzelperson kann ich diese Kosten sparen und direkt weitergeben.
Die Kosten, die gerne vergessen werden
Der einmalige Erstellungspreis ist nicht alles. Plane zusätzlich ein:
- Domain: ca. 10–20 € pro Jahr.
- Hosting: je nach Anbieter etwa 3–15 € pro Monat.
- Laufende Pflege: Updates, kleinere Textänderungen, Sicherheitschecks – entweder in Eigenregie oder als Pflegepaket (siehe Preise).
Eine Website ist kein einmaliges Projekt, das man abschließt und vergisst – sie sollte über die Jahre aktuell gehalten werden, ähnlich wie ein Ladengeschäft, das man nicht verstauben lässt.
Warum die billigste Lösung oft die teuerste ist
Baukastensysteme und Billig-Anbieter wirken auf den ersten Blick attraktiv, führen aber häufig zu Websites, die sich alle ähneln, auf Mobilgeräten schlecht funktionieren oder bei Google kaum gefunden werden. Wenn du später nachbessern lässt, zahlst du am Ende oft mehr, als wenn die Website gleich sauber aufgesetzt worden wäre.
Fazit
Der genaue Preis für deine Website hängt von deinem konkreten Projekt ab – pauschale Versprechen ohne Rücksprache sind mit Vorsicht zu genießen. Am ehesten bekommst du Klarheit in einem kurzen, unverbindlichen Gespräch, in dem wir deinen Bedarf besprechen. Eine grobe Orientierung zu meinen Paketen findest du auf der Preise-Seite.