Fast jeder Gast schaut vorher aufs Handy: Hat das Restaurant heute offen? Was steht auf der Karte? Kann ich reservieren? Meist passiert das unterwegs oder kurz vor dem Losgehen, und die Entscheidung fällt in wenigen Sekunden. Eine Restaurant-Website muss deshalb kein Kunstwerk sein. Sie muss diese Fragen schnell und ohne Umwege beantworten.
Die vier Fragen, die fast jeder Gast hat
- Hat es gerade offen? Öffnungszeiten gehören gut sichtbar auf die Startseite, inklusive Ruhetag. Betriebsferien und Feiertage rechtzeitig eintragen und danach wieder entfernen. Ein Hinweis auf die Sommerpause, der im November noch auf der Startseite steht, wirkt, als kümmere sich niemand.
- Was gibt es, und was kostet es? Die Speisekarte mit Preisen ist für viele der wichtigste Grund, die Seite überhaupt zu öffnen.
- Wie erreiche ich euch? Die Telefonnummer als Anruf-Link, damit man sie am Handy direkt antippen kann. Dazu die Adresse mit Link zur Karte und ein Hinweis zum Parken.
- Kann ich reservieren oder bestellen? Ob per Telefon, Formular oder Reservierungssystem – der Weg sollte mit einem Tipp erreichbar sein.
Warum die PDF-Speisekarte Gäste kostet
Viele Restaurants laden ihre gedruckte Karte einfach als PDF hoch. Am Computer geht das, auf dem Handy wird es mühsam: Die Datei muss erst laden, die Schrift ist winzig, man zoomt und schiebt die Seite hin und her. Ein Teil der Gäste gibt an dieser Stelle auf und schaut beim nächsten Restaurant.
Besser ist eine Speisekarte direkt auf der Seite: nach Kategorien geordnet, gut lesbar auf jedem Bildschirm und schnell geändert, wenn ein Gericht oder ein Preis wechselt – ohne jedes Mal eine neue Datei zu erstellen. Die PDF zum Ausdrucken kannst du zusätzlich anbieten.
Fotos: lieber echt als perfekt
Gäste wollen sehen, wo sie sitzen und was auf den Teller kommt. Ein paar gute eigene Fotos vom Gastraum, der Terrasse und typischen Gerichten sagen mehr als Bilder aus einer Bilddatenbank. Fotografiere bei Tageslicht, am besten am Fenster – und lieber fünf richtig gute Bilder als dreißig mittelmäßige.
Was sonst noch hilft
- Aktuelles an einer Stelle: Mittagstisch, Saisonkarte, Events oder Öffnungszeiten an Feiertagen – ein kleiner Bereich für Neuigkeiten, den du selbst pflegen kannst.
- Feiern und Gruppen: Wenn du einen Nebenraum, eine Terrasse oder Catering anbietest, gehört das mit Platzangabe und Kontaktweg auf die Seite. Das sind oft die lohnendsten Anfragen.
- Allergene und Zusatzstoffe: Die Kennzeichnung gut auffindbar machen. Gäste mit Unverträglichkeiten entscheiden danach, wo sie essen gehen.
- Schnelle Ladezeit: Große Fotos vor dem Hochladen verkleinern. Wer mit schlechtem Empfang vor der Tür steht, wartet nicht lange.
Reicht nicht Facebook oder Instagram?
Social Media ist gut, um Stammgäste auf dem Laufenden zu halten. Als einzige Anlaufstelle reicht es aber nicht: Nicht jeder hat ein Konto, Beiträge rutschen schnell nach unten, und Karte oder Öffnungszeiten sind dort schwer zu finden. Die eigene Website gehört dir, sieht so aus, wie du es willst, und ist über Google und dein Unternehmensprofil direkt erreichbar.
Fazit
Eine gute Restaurant-Website beantwortet in wenigen Sekunden: Ist offen? Was gibt es? Wie komme ich hin, wie reserviere ich? Wenn das auf dem Handy reibungslos klappt, hast du mehr erreicht als mit jeder aufwendigen Animation. Wie ich Websites für die Gastronomie umsetze, siehst du auf der Seite Website für Restaurants. Und wenn ich mir deine bestehende Seite ansehen soll, schreib mir über die Kontaktseite.