Als Webdesigner könnte ich jetzt behaupten, Baukästen seien grundsätzlich schlecht. Das stimmt aber nicht. Für manche Vorhaben sind Wix, Jimdo oder Squarespace eine gute Wahl. Für viele Betriebe werden sie mit der Zeit aber aufwendiger und teurer als gedacht. Hier ist ein ehrlicher Vergleich, damit du selbst entscheiden kannst.
Wann ein Baukasten reicht
- Du willst erst einmal testen, ob eine Idee funktioniert, und brauchst nur eine einfache Seite.
- Du hast Spaß an Gestaltung und Technik und die Zeit, dich einzuarbeiten.
- Die Website spielt für deine Aufträge kaum eine Rolle, weil fast alles über Empfehlungen läuft.
In diesen Fällen ist ein Baukasten ein vernünftiger Einstieg.
Die Kosten, die man nicht sofort sieht
Deine Zeit: Die Vorlage ist schnell gewählt. Aber Texte schreiben, Bilder vorbereiten, alles auf dem Handy prüfen, Impressum und Datenschutz einrichten – das sind schnell mehrere Abende oder Wochenenden. Zeit, die dir im eigenen Betrieb fehlt.
Laufende Gebühren: Für eine eigene Domain und eine Seite ohne Werbung des Anbieters zahlst du jeden Monat, solange die Website online ist. Rechne die Summe einmal über fünf Jahre hoch.
Abhängigkeit: Deine Seite lässt sich in der Regel nicht einfach zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Willst du später wechseln, fängst du meist von vorne an.
Austauschbarkeit: Tausende Betriebe nutzen dieselben Vorlagen. Besucher merken das oft nicht bewusst – aber deine Seite sieht dann eben aus wie viele andere.
Was ein Webdesigner anders macht
- Struktur statt nur Optik: Ein guter Webdesigner überlegt mit dir, was Besucher wissen wollen und wie aus einem Besuch eine Anfrage wird.
- Für deinen Betrieb gemacht: Gestaltung, Texte und Aufbau passen zu dir, deinen Kunden und deiner Region.
- Technik im Hintergrund: Ladezeit, Darstellung auf dem Handy, Grundlagen für Google, Updates und Sicherungen sind erledigt, ohne dass du dich darum kümmern musst.
- Ein fester Ansprechpartner: Ändert sich etwas, schreibst du eine kurze Nachricht, statt dich selbst durch Menüs zu klicken.
Die Kosten im Vergleich
Ein Baukasten wirkt anfangs günstiger. Zählst du aber deine eigene Arbeitszeit und die monatlichen Gebühren über einige Jahre zusammen, liegen beide Wege oft näher beieinander als gedacht. Der Unterschied: Bei einer individuellen Website zahlst du für ein Ergebnis, das auf deinen Betrieb zugeschnitten ist, und behältst deine Zeit für deine eigentliche Arbeit. Was eine Website bei mir ungefähr kostet, rechnest du mit dem Preisrechner in einer Minute selbst aus.
Entscheidungshilfe
- Baukasten, wenn du Zeit und Lust hast, selbst zu gestalten, und die Website für dein Geschäft eine Nebenrolle spielt.
- Webdesigner, wenn neue Kunden dich über Google finden sollen, die Website professionell zu deinem Betrieb passen soll und du deine Zeit lieber in deine Arbeit steckst.
Fazit
Ein Baukasten ist kein Fehler, aber selten die günstigste Lösung, wenn man ehrlich rechnet. Wenn du unsicher bist, was zu dir passt, sprich mich an: Im kostenlosen Erstgespräch sage ich dir auch, wenn für dein Vorhaben ein Baukasten völlig reicht. Was ich anbiete, findest du unter Leistungen, erreichen kannst du mich über die Kontaktseite.